Schaut mal zum Nachbarn: Kompetenzorientierung

Kompetenzorientierte Aufgabenstellungen – eigentlich ein Thema, das sehr theoretisch klingt, aber Martin Kurz beschreibt in seinem Artikel in seinem Blog „Widerspiegel“ kurz und sehr prägnant, worum es geht. Aufgabenstellungen wie aus dem wirklichen Leben statt allzu ernüchterner Zahlen, das ist der Kern des Ganzen.
Es klingt nach einem Paradigmenwechsel in den naturwissenschaftlichen Fächern. Hin zur Realität. Wir Englischlehrer winken da doch freudig und sagen: „Willkommen im Club.“ Oder?

Der Link: http://widerspiegel.wordpress.com/2011/08/06/wann-genau-unterrichte-ich-kompetenzorientiert/

Dem, der gern noch ein bisschen mehr Theoretisches lesen möchte, kann auch hier geholfen werden:

Ideales Lehrerverhalten

Selbstverständnis von Lehrern

2 KOMMENTARE

  1. Dem ist nicht zu widersprechen! Und es ist tatsächlich ein ganz grundsätzlicher Paradigmenwechsel, den wir Physiklehrer in der Mehrheit wohl noch akzeptieren und angehen müssen. Ich bin mal verhalten optimistisch.
    Und klar kommen wir in den Club. Hätte gerne mal eine kleine naturwissenschaftliche Einheit (Physik) auf Englisch. 🙂

  2. Englischlehrer bemühen sich da natürlich auch um Weiterentwicklung. Eine Richtung ist z.B. der Ansatz des task based teaching (wikipedia dazu), wo die Schüler in einem ersten Schritt neue Redemittel präsentiert bekommen, sie in einem zweiten Schritt an einer konkreten Aufgabenstellung anwenden und dann in einem dritten Schritt ihren Lernfortschritt und das Erledigen der Aufgaben – jetzt wieder mit Hilfe des Lehrers – reflektieren.
    Es ist nicht allzu schwer, Kritikpunkte zu finden; besonders angreifbar ist wohl die Tatsache, dass sich eigentlich nur die Aufgabenstellung ändert, nicht die Art der Wissensvermittlung. Aber ich bemühe mich da um gesunden Pragmatismus, und ich bin jederzeit bereit zuzugeben, dass die Schüler beim Lösen von Aufgaben meistens mehr lernen als beim häppchenweisen Anfüttern mit wohlbekömmlichen Informationsbröckchen. Die Motivation ist auch deutlich besser, wenn die Schüler im zu Lernenden einen sofortigen Mehrwert erkennen; die Fähigkeit zur langfristigen Zielsetzung ist nicht unbedingt eine typische Qualität eines Heranwachsenden.

Comments are closed.