Die Liste kann und muss erweitert werden, aber sie ist immerhin ein Anfang. Was macht modernen Englischunterricht aus? Was sind (umsetzbare) ‚Trends‘?

1) Anwendungsbezogenheit. Die Zeit der Schüler und Lehrer muss genutzt werden, um Sprachkenntnisse zu vermitteln, die die Schüler auch tatsächlich anwenden können. Beispiele im Unterricht, Arbeitsaufträge und Arbeitsblätter müssen dem Rechnung tragen.

Fünft- und Sechstklässler: Urlaubsbegegnungen mit Personen, die kein Deutsch sprechen.

Siebt- und Achtklässler: Längere Gespräche mit gleichaltrigen native speakers, Schüleraustausch, Brieffreundschaften, email-Programme

Neunt- und Zehntklässler: Sachtexte, Geschäftskommunikation

2) Schülerbezogenheit. Die Lebens- und Erfahrungswelt der Schüler ist Anknüpfungspunkt für lebensnahe Unterrichtseinheiten.

3) Medienadäquatheit. Medien gehören als fester Bestandteil zum modernen Englischunterricht. Schule steht in direkter Konkurrenz zu den medialen Erfahrungswelten, in denen sich unsere Schüler bewegen. Sinnvoller Medieneinsatz, auch mit Beamer und interaktivem Whiteboard, dient Lernzielen, dient dem Lernerfolg der Schüler.