Die letzten Tage der Ferien brechen nun auch über Bayern herein. Zeit, die letzten Vorbereitungen für das kommende Schuljahr in Angriff zu nehmen.

1) Arbeitsmaterial.

Klar ist: Schon hier sind Lehrer individuell unterschiedlich – beginnend bei der Schultasche, über die Kleidung, bis hin zum verwendeten Schreibzeug. Trotzdem sollte gerade zum Start alles in Ordnung gebracht, und auch das Lieblings-Lehreroutfit aus der Reinigung geholt worden sein. Es sei denn es hat Ellbogenschoner, dann kann es noch ein bisschen bleiben.

  • Beschaffung eines Lehrerkalenders. Ich nehme gern den von Timetex: Hier bei Amazon

  • Neue Stifte. Dem Klischee folgend natürlich Rotstifte. Eigentlich verwende ich am Liebsten Füller – aber für den ruppigen Schulalltag darf’s auch gern ein Pelikan Inky sein. Ja, das sind fast dieselben Stifte wie die Geha Inkys von früher.

  • Softwareinstallation auf Laptop. Auf meinem etwas betagten Gerät dauert allein die Windows-Vista-Installation incl. aller Updates und Servicepacks bis jetzt schon über einen Tag. Gut, ich bin auch nicht dauernd daneben und sehe zu, ob das Gerät jetzt wieder auf „okay“, „ja“, „update“ oder sonstetwas geklickt werden mag. Wieso kann das eigentlich nicht allein, ohne mein Zutun gehen? Weshalb gibt es keinen „Lass mich in Ruhe und arbeite halt“ – Knopf für Windowsinstallationen und -updates?

  • Schultasche vollräumen. Was alles in einer Schultasche sein sollte, habe ich ja schon zusammengestellt.

2.) Einstellung.

Die ganze positive Energie aus den Ferien muss dringend in den Schulalltag mitgenommen werden. Vollkommen neue Vorsätze können gefasst werden, bei mir zum Beispiel:

  • Einmal auf dem Lehrerfoto in der Mitte stehen.
  • Schon am zweiten Tag die Namen aller neuen Kollegen kennen und zu mehr als sechzig Prozent richtig zuordnen können.
  • Klassenzimmer- und Lehrerzimmerdeko nicht mehr als Gedöns ansehen.

3.) Nachdenken.

  • Was ist im letzten Schuljahr gut gelaufen und sollte wiederholt werden?
  • Was ist aus dem letzten Schuljahr noch offen und sollte zu Ende gebracht werden?
  • Was war nicht gut, und sollte auf keinen Fall nochmal passieren?
  • Was waren besonders anstrengende Phasen des Schuljahres?

4.) Vordenken.

  • Welche Projekte stehen für das Schuljahr an?
  • Welche Termine sind jetzt schon fix?
  • Wo kann mehr Engagement helfen?
  • Was läuft ohne mich auch, oder sogar besser?
  • Wann gibt es im Schuljahr anstrengende Phasen, wann ist Luft?