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„Ja, mach ich“

„Klar doch“

„Ja, ich frag mal“

„Kein Problem“

An 9 von 10 Tagen klappt das sicher, und wirkt auch sehr freundlich: Jedes Problem der Schüler sich zu eigen machen, auf jede Frage freundlich eingehen. Was passiert aber, wenn man das nicht tut. Wenn man den Schülern nicht sofort hilft, und nicht vollständig?

„Probier’s erstmal selbst.“ 

Dass es eine gute Sache ist, wenn Schüler lernen, selbst Probleme zu lösen, ist klar. Ist es vielleicht so, dass wir Lehrer, wenn wir eine unterstützende Rolle im Unterricht einnehmen, zu einem fundamentalen Teil aller Problemlösestrategien unserer Schüler werden?

Nein, ganz allein sollten wir die Schüler nicht mit den Fragestellungen im Unterricht lassen. Aber vielleicht ein bisschen allein.