Schon wieder so ein sparsamer Beitrag mit …

…eigentlich nur einem Link. Aber dafür Pflicht-Mal-Anschau-Empfehlung für jeden Englischlehrer. USA erklärt erklärt die aktuelle Politik und die Geschichte der USA auf freundliche Weise, teilweise geradezu im Plauderton. Oh Mann, ich hab‘ „Plauderton“ geschrieben, ich glaub‘ ich werd‘ alt.

Ah, Ferien.

8 KOMMENTARE

  1. Und ich habe schon bei „Schabernack“ aufgemerkt. Wird es wohl langsam Zeit, die Sommerfrische zu beenden, Herr Hennekes?

    Den Tüffel schon gefunden?
    Viele Grüße, die Frau Weh

  2. Der Tüffel muss irgendwo unterwegs der Übersetzung zum Opfer gefallen sein – ich habe das Buch durchgekämpft nach irgendwelchen Pilzen; die einzige Stelle mit so etwas Ähnlichem wie Trüffelschweinen, also wenigstens Schweinen, war die mit dem Bräutigam im Saustall. Ich werde dringend jemanden fragen müssen, der auch das Buch gelesen hat… Ich will mir ja keine Blöße geben hier, quasi auf meinem Terrain. Und nein nein, die Sommerfrische ist noch lang net vorbei. Zwei Wochen sind eeeeewig lang.

    • Also der TÜFFEL hat wirklich nichts, gar nichts mit Pilzen oder Schweinen zu tun. Eher mit dem Hügel der Größten und dem Verbleib dort. Amber sagt das, als Tiffany sie zurück zu ihren Eltern bringen will, sie aber partout bei der Kelda bleiben möchte.

      „Amber funkelte sie an. „Ich geh da nich wieder hin, und zwar nie nich“, verkündete sie. „Du kannst mich mal am Tüffel tuten!“ “

      Jetzt würde mich aber auch der Originaltext interessieren.

      • Darauf wäre ich im Leben nicht gekommen – der Herr Pratchett klingt da im Englischen echt anders als in der deutschen Übersetzung. Hier also das Original, im echten Feegle-Slang:

        Amber glared at her. ‚Ye willnae get me back in that place,‘ she announced, ‚and ye can stick it where the monkey put his jumper!‘

        • Auch schön! 🙂

          Ich habe schon oft gehört, dass der Sprachwitz unter der Übersetzung leiden würde. Ans Original kommt wohl nichts dran.

          Wie hats dir denn gefallen?

          • Ich fand das Buch richtig toll. Kennst Du das? Bei manchen Büchern fiebert man dem Ende entgegen, freut sich auf einen geglückten Schluss, hat vielleicht sogar die Pointe schon vorher irgendwie erraten und möchte sie noch schnell bestätigt haben, blättert deswegen schneller um und überfliegt manche Halbsätze nur noch… bei I shall wear Midnight habe ich gegen Ende eher langsamer gelesen, damit das Buch nur nicht endet. Und gleich darauf hab‘ ich nochmal von vorne angefangen, weil ich den Tüffel nicht gefunden hatte. Naja, und weil ich im Urlaub nur ein Buch dabei hatte 🙂

  3. Ja, absolut, ja.
    Ich habe so gut wie alle Scheibenweltromane gelesen, da entwickelt man schnell eine Vorliebe für den ein oder anderen Charakter, das ein oder andere Thema, aber die Tiffany-Reihe lese ich besonders gern. Und dieses Buch ist wunderbar. Ich habe gelacht, ich war nachdenklich und am Ende hatte ich ein, zwei Tränchen im Auge, weil es so passend war, wahr und schön.

    Ich will mich nicht aus dem Fenster lehnen, aber ich habe das Gefühl, man liest die Erschütterung – oder besser die Ernsthaftigkeit – Pratchetts über seine Erkrankung heraus.

    • Ich mag überhaupt alle Bücher, in denen Granny Weatherwax vorkommt – ganz oben steht da die Macbeth-Parodie. Eine herrliche, zwiespältige Figur. Eine glaubwürdige, gute Hexe… Von ihrer Einstellung her irgendwo zwischen Han Solo und Gandalf. Terry Pratchett geht mit seiner Erkrankung ziemlich offensiv um; es wäre geradezu ein Wunder, wenn nicht ein paar Überlegungen dazu in das Buch geschlüpft wären. Überhaupt sind seine Bücher immer auch ein bisschen moralisch, immer ein wenig … ähm … beschaulich? Klingt jetzt negativ, aber ich finde die Bücher toll und lese sie gern. Und oft.

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